Der International Council of Onomastic Sciences (ICOS)

Der International Council of Onomastic Sciences (ICOS) ist die internationale Organisation aller Forscher, die sich mit Namen (Ortsnamen, Personennamen und sonstigen Eigennamen) beschäftigen. Ziel der Organisation ist die Förderung, die Vertretung und die Koordination der Namenforschung auf internationaler Ebene und im interdisziplinären Zusammenhang. Diese neue Vertretung löst das alte International Committee of Onomastic Sciences ab, das als ‘geschlossene Gesellschaft’ ausschliesslich Vertreter eines Landes kooptierte und Einzelforschern nicht offenstand.

Jeder Forscher, der aktiv im Bereich der wissenschaftlichen Namenforschung arbeitet, kann Mitglied des ICOS werden. Der Jahresmitgliedsbeitrag beträgt 20 € (10 € für Studierende). Mitglieder erhalten die Zeitschrift Onoma, das offizielle Jahrbuch des Verbandes. Es enthält aktuelle Forschungsberichte aus allen Bereichen der wissenschaftlichen Namenforschung und Grundsatzartikel. Darüber hinaus ist die Teilnahmegebühr am Weltkongress für Namenforschung ermässigt. Diese zentrale wissenschaftliche Veranstaltung findet im Prinzip alle drei Jahre statt, sie wird vom ICOS unterstützt und von seinen Mitgliedern durchgeführt; gleichzeitig findet aus diesem Anlass die Generalversammlung des ICOS statt.

Die offiziellen Sprachen des ICOS sind Englisch, Französisch und Deutsch.